Sauberes

Trinkwasser

Sauberes Trinkwasser ist in der Region Jordão leider keine Selbstverständlichkeit. Der Mangel an sauberem Wasser und angemessenen sanitären Einrichtungen führt zu hohen Raten von Krankheiten und Kindersterblichkeit in den Huni Kuin-Dörfern. 


 Gemeinsam mit unseren lokalen Partnerorganisationen APOTI und dem Instituto Yubekã haben wir im Jahr 2023 das Projekt Upash („Wasser“ in Hatxã Kuin, der Sprache der Huni Kuin) gestartet. Dank einer großzügigen Spende konnten wir im April 2024 die ersten beiden Brunnen in den am stärksten betroffenen Dörfern bauen: Astro Luminoso und Nova Aliança. 

Die vor Ort gebaute Infrastruktur besteht aus artesischen Brunnen mit Solarpumpen und einer Tiefe von 30 bis 60 Metern.
 
Aktuell sammeln wir Spenden, um auch in weiteren Dörfern Trinkwassersysteme zu installieren und dadurch die Lebensqualität, insbesondere die von Frauen und Kindern, zu verbessern. Langfristiges Ziel ist die Trinkwasser- und Abwasserversorgung von insgesamt 20 Dörfern der Region mit ca. 1.700 Menschen. 

Frauen und Trinkwasser

Besonders Frauen sind von der prekären Trinkwassersituation betroffen. Sie sind diejenigen, die das Wasser beschaffen und dabei weite Strecken mit schweren Gefäßen auf dem Kopf zurücklegen. Nicht selten kommt es zu Unfällen und zu langfristigen Schädigungen der Wirbelsäule. Auch sind die Frauen hauptsächlich für Kinder verantwortlich. Die gesundheitlichen Folgen von mit Fäkalbakterien verunreinigtem Trinkwasser ist das gravierendste Gesundheitsproblem der Kinder in der Region.

Unterstützen Sie uns dabei, sauberes Trinkwasser für die Huni Kuin dauerhaft zu gewährleisten!

Humanitäre Hilfe - Klimakrise

In den vergangenen 10 Jahren haben die Auswirkungen der Klimakrise in Jordao deutlich an Intensität gewonnen. Die jährlichen Überschwemmungen während der Regenzeit fallen zunehmend heftiger aus, während in der Trockenzeit die Flüsse stark aufheizen und mittlerweile teilweise nahezu vollständig austrocknen. 

Überflutungen
Im letzten Jahr hat der Starkregen die gesamte Stadt Jordao, Acre, sowie viele Dorfgemeinschaften überflutet.
Mehrere Tage war Jordao von der Außenwelt abgeschnitten. In der Stadt war die Strom- und Wasserversorgung abgeschaltet. Viele Menschen hatten keine sichere Unterkunft. Auch Krankenhaus und Flughafen waren außer Betrieb.
Während der Überflutung verbreiten sich Krankheiten schnell und häufig fehlt es an Lebensmitteln, sauberem Wasser und medizinischer Versorgung.

"Nachts haben wir Angst, denn das Wasser steigt schnell. Häufig haben wir keine Zeit unsere Sachen zu packen"  Bunke Inani Huni Kuin

Die Überflutungen zerstören die Häuser, Ernten und Besitztümer der Bewohner. Selbst domestizierte Tiere wie z.B. Hühner werden von den Fluten mitgerissen. Die Folgen sind gravierend und verändern das Leben der lokalen Gemeinschaften. 

Trockenheit
Die Zunahme der Wetterextreme sorgt jährlich für stärkere und heißere Trockenzeiten. Im letzten Jahr konnten wir zum ersten Mal beobachten, wie die Flüsse fast vollständig ausgetrocknet sind. Dadurch wird übriggebliebenes Wasser von der Sonne so stark erhitzt, dass als Folge, die Fische massenhaft aussterben und tot auf dem Wasser treiben. 

Gleichzeitig ist der Fluss für das Leben in den Dörfern entscheidend. Er bildet nicht nur die Wasserstraße zur Stadt, sondern versorgt auch viele Gemeinschaften mit Wasser für ihre Häuser. 



Unterstützen Sie Living Gaia e.V.

Als gemeinnütziger Verein sind wir auf Spenden angewiesen.

Hier können Sie direkt das Projekt für sauberes Trinkwasser unterstützen.
Geben Sie dazu im Feld "Betreff" das Stichwort "Trinkwasser" ein.

 

Alle Spenden sind von der Steuer abzugsfähig.
 Für eine Spendenquittung (ab €300.-) schicken Sie uns bitte eine E-Mail mit der Höhe des gespendeten Betrags und Ihrer Adresse an [email protected]. 


Spenden können Sie per Überweisung an unser Vereinskonto

Living Gaia e.V.
 IBAN: DE48 4306 0967 1150 1986 00
BIC: GENODEM1GLS
 

oder über unsere Spendenseite 

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